eine vielseitige Künstlerin der Klassischen Moderne.

Willkommen auf der Internetseite von Irma Lang-Scheer

Zum Leben und Werk von Irma Lang-Scheer, einer  Malerin der Klassischen Moderne.

Schon als 15 bis 17Jährige nahm sie Privatunterricht, wollte sie Künstlerin werden. Und sie genoss eine umfassende Ausbildung wie nur Wenige. 

Doch mit den 1930er Jahren begann die Zeit der rechten Diktatur und der Kriegsjahre, die ihr und nicht nur ihr das künstlerische Wirken erschwerte. Der Verlust der sudetendeutschen Heimat und danach die neue linke Diktatur in der DDR machen, gemessen an Künstlerbiographien von Zeitgenossen, ihren zu Unrecht geringen Bekanntheitsgrad erklärlich. Vielen Künstlern war die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht gewogen.

Von der kunstbeflissenen und -wertenden Zunft und den Kunstexperten in Museen, Auktionshäusern und Medien wurde sie bislang nicht beachtet oder wahrgenommen. Dazu passt das Editorial von Karlheinz Schmid Der Größenwahn Von Rekord zu Rekord: Kunst, superlativisch KUNSTZEITUNG Nr. 263, Juli 2018, Titelstory : „Es geht ja längst nicht mehr um die Kunst selbst, sondern nur noch um Rekorde ... 450 Millionen für ein Täfelchen aus der Leonardo-Werkstatt – das interessiert; nichts sonst.“

 

 

 

Selbstporträt 1937 Privatbesitz, Rötel auf Packpapier.
 

Irma Lang-Scheer's Ehemann, hat zweiundzwanzig Bilder aus ihrer Haupt- schaffenszeit in den 1930er und 1940er Jahren nach seinem Tod 1989 dem BELVEDERE in Wien vermacht. Sie sind im „Digitalen Belvedere“ zu sehen.  Darunter die Rötelzeichnung, die sie einmal von ihm gemacht hat. Das Pendant, Ihr eigenes Selbstporträt in Rötel von 1937 hingegen kann hier gezeigt werden.

Es ist uns ein Anliegen, dass ihre Werke nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn man ein Hauptwerk in der DDR 1971 zerstört hat.