eine vielseitige Künstlerin der Klassischen Moderne.

Walter Boll und seine Ostdeutsche Galerie

25 Jahre nach Kriegsende wurde die "Ostdeutsche Galerie" auf der Basis des § 96 BVFG (Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz) von 1953 als private Stiftung in Regensburg eröffnet. Siehe Kabinettsprotokoll der Bundesregierung von 1966.

Aus dem 1949 vom Kulturdezernent Walter Boll eröffneten Städtischen Museum Regensburg wurde nach Eröffnung der Ostdeutschen Galerie das  Historische Museum der Stadt Regensburg.

In dem Kabinettsprotokoll von 1966 wurde  "die Frage aufgeworfen, ob nicht das Bundesschatzministerium aus dem von ihm verwalteten Bilderbestand aushelfen könne."

Von den behaupteten umfang- reichen Sammlungsbeständen des Adalbert Stifter Verein München und der Künstlergilde Esslingen, die Grund und Basis der KOG-Gründung gewesen sein sollen, war 1966 keine Rede.

 

Im Zusammenhang mit Nachforschungen zu den Bildern von Irma Lang-Scheer beim KOG ergab sich eher zufällig, dass die zwei Ölbilder von Walter Boll die Inventarnummern 9529/30 im Jahre 1977 erhielten.

Es blieb die Frage: wie kann es sein. dass ein erst 1970 eröffnetes neues Museum nach nur sieben Jahren über 9000 Inventarnummern ansammeln konnte?