eine vielseitige Künstlerin der Klassischen Moderne.

Willkommen auf der Internetseite von Irma Lang-Scheer

Schön, dass Sie sich für Leben und Werk von Irma Lang-Scheer, einer (noch) wenig bekannten Künstlerin der Klassischen Moderne interessieren.

Schon als 15 bis 17Jährige nahm sie Privatunterricht, wollte sie Künstlerin werden. Und sie genoss eine umfassende Ausbildung wie nur wenige. 

Doch mit den 1930er Jahren begann die Zeit der rechten Diktatur und der Kriegsjahre, die ihr und nicht nur ihr das künstlerische Wirken erschwerte. Der Verlust der sudetendeutschen Heimat und danach die neue linke Diktatur in der DDR machen, gemessen an Künstlerbiographien von Zeitgenossen, ihren geringen Bekanntheitsgrad erklärlich. Vielen Künstlern war die erste Hälfte des  20. Jahrhunderts nicht gewogen.

 

Selbstporträt 1937 Privatbesitz, Rötel auf Packpapier.
 

Irma Lang-Scheer's Ehemann, hat zweiundzwanzig nicht verkaufte Bilder aus ihrer Hauptschaffenszeit in den 1930er und 1940er Jahren nach seinem Tod 1989 dem BELVEDERE in Wien vermacht. Das kinderlose Paar hatte keine gesetzlichen Erben. Und so kommt es, dass die Rötelzeichnung, die sie einmal von ihm gemacht hat, dort im „Digitalen Belvedere“ gezeigt werden darf. Ihr eigenes Selbstporträt in Rötel von 1937 hingegen darf z.B. in einer Enzyklopädie nicht gezeigt werden, weil es weniger als 70 Jahre nach ihrem Tod noch nicht „gemeinfrei“ ist. Von daher wurden in Wikipedia alle Bilddateien gelöscht.

Man hat ihre Kunstwerke / Fresken 1971 in der DDR schon einmal zerstört.